25.3.2020, Sketchbook, No comments

A Song for Europe

Eine neue Single von Bernhard Eder … music for the darker days, würde ich sagen. Ein fabelhafte Coverversion. Passend dazu mein Titelbild, dass ich die Tage gestaltet hab: die Ecke rund um den Hauptbahnhof Wien (das Mutterschiff), von mir mit dem Revolog Kosmos analog fotografiert.

Besonders schön, endlich, endlich: die B-Seite, eine Dialektversion von No man’s land. ♥

« G’folgt meina innan Stimm und an feichtn Duft
bin i weidagwaundert durch de schwoaze Luft
Z’stochn und gaunz bluadig woan meine Soin
oba es geht ned nur um’s miassn, sondern a um’s woin … »

24.3.2020, Lectures, No comments

Grafik 2

Im Sommersemester vertiefe ich mit meinen Studenten die Grundlagen des Grafikdesign. Es ist nicht mehr alles neu, jetzt können wir experimentieren. Und während es bisher meist um Print ging, spannen wir den Bogen nun auch weiter Richtung Screendesign und Materialität in der Gestaltung.

  1. Ordnung und Unordnung (HTML)
  2. Das Detail in der Typografie (HTML)

Nützliche Links
Kern Type, the kerning game
Good read on White Space
Gute, freie Schriften aus dem Web – mein «Best of Fontsquirrel»
«Apfel i» – Grafisches Lehrbüchlein von Fontshop
Tutorial – Erste Schritte mit InDesign (PDF)
Effizienter Arbeiten mit InDesign (PDF)

21.3.2020, Mistress Diary, No comments

Mistress und der Frühlingsbeginn

Mistress hat es schon lange mir Orten. Mit Städten und Flüssen. Neben Menschen und geliebten Körpern vermisst Mistress heute Wald.

Die letzten drei Wochen waren eine unsichtbare Reise. Sie merkt erst nach jedem Schritt, dass er passiert ist.

Back to #themusicloud

16.3.2020, Lectures, No comments

Portfolio

In meinem Portfolio-Kurs geht es um die Begleitung der Studierenden bei der selbstständigen Erstellung ihrer Werkschau in gedruckter, gebundener oder in digitaler Form. Von gestalterischen, über erzählerische, bis hin zu praktischen Aspekten spanne ich den Bogen, in Kombination mit individuellen Feedback-Gesprächen.
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15.3.2020, Mistress Diary, No comments

Mistress hat Gefühle

Heute hat Mistress viele Gefühle und weiß nicht wohin damit. Rausgehen, das erste Eis des Jahres holen und in die Sonne schauen ist ein guter Plan. Wenn ab morgen die Eisläden zu sind, ist mit kalten Fingern Eis essen ein ausgezeichneter Plan.

13.3.2020, Mistress Diary, No comments

Mistress sammelt Kraft

Während draußen im großen Maßstab sozialer Rückzug modern wird, ist Mistress zuhause am Kräfte sammeln. Am passende, beklemmende Bücher fertiglesen. Sie stellt sich ein auf eine Welt, die seltsam bleibt. Sie sorgt sich um die Nähe.

Zamhalten, loves.

30.12.2019, Lettering, No comments

Ein Sommer-Lettering im Bettelstudent

Sommer fühlt sich weit weg an, auch wenn das Licht schon wieder Frühling verspricht, hier in Graz, wo ich gerade bin. Meine Auftraggeber vom Bettelstudent in Wien und die Fotografin Lara Hensel haben mit mir einige Fotos von unserer Zusammenarbeit zur Verfügung gestellt, die im Rahmen eines Shootings vor Ort entstanden sind. Danke ♥

3.11.2019, SketchbookVienna, No comments

Corporate Design des Bundes

Wo ich die letzten eineinhalb Jahre war? Viel im Bundeskanzleramt.

Ich habe mit meinen Kolleginnen und Kollegen aus dem Referat I/12/c – Grafik und Corporate Design unter der Leitung von Thomas Eder am Corporate Design des Bundes gearbeitet: Das Aufgabenspektrum reicht von der in Österreich erstmaligen Vereinheitlichung der Logos (seit der Präsentation im Mai 2018 haben wir über 200 Logos ausgeliefert), einem Gestaltungssystem für den öffentlichkeitswirksamen Auftritt, bis zu einem gemeinsamen Design für die Webseiten des Bundeskanzleramts und der Bundesministerien.

Als entwerfende Gestalterin und Artdirektorin des Projekts* habe ich die Fäden zusammengehalten, sehr viel kommuniziert und vermittelt, Vorlagen erstellt (und in InDesign ein neues Level an Skills und Nerdtum erreicht) und nehme seitdem in großartiger Zusammenarbeit und mit viel Vertrauen und Unterstützung viele kleine und größere Aufgaben in diesem Projekt wahr.

Als erste neue Ressort-Webseite ging bundeskanzleramt.gv.at im Juni online, es folgten bmdw.gv.at und bmoeds.gv.at. Vor wenigen Tagen ging die Webseite des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung als vierte im „Bundes-CMS“ online. Das Portal oesterreich.gv.at baut ebenfalls auf dem Design und derselben technischen Basis auf und launchte im März.

Das von mir entwickelte Webdesign ermöglicht eine gewisse Individualisierung und schafft gleichzeitig eine einheitliche Struktur. Damit wird für die Bürgerinnen und Bürger die Orientierung auf den Webseiten des Bundes einfacher. Anhand der bisher gelaunchten Seiten sieht man, dass das Konzept aufgeht – und ich freue mich sehr.

Das Entwickeln der Basis, von nachvollziehbaren Prinzipien, Elementen und Vorlagen, die als Ausgangspunkt für unterschiedliche Anwendungen und Inhalte dienen und verwendbar für andere Gestalterinnen und Gestalter sind, ist für mich einer der spannendsten Aspekte an meiner Aufgabe.

Der Styleguide ist online zugänglich und fasst die Prinzipien des Designs, die zentralen Gestaltungelemente und alle Produkte, die wir als Vorlagen zur Verfügung stellen, zusammen.

* Der Hergang? Aus einer Reihe von Logo-Vorschlägen, die das Team „Grafik & Design“ im Bundeskanzleramt Anfang 2018 erarbeitet hat, wurde mein Entwurf weiterverfolgt und zur Grundlage des Corporate Design.

14.10.2019, Lectures, No comments

Grafik 1

In diesem Kurs am Institut für Architektur der Kunstuniversität Linz vermittle ich die Grundlagen grafischer Gestaltung – von Farben, über Wege zum Layout und eine interessanten Seitengestaltung hin zum Arbeiten mit Schriften. Wie kann ich Inhalte strukturieren, verständlich und ansprechend darstellen? Die Impulsvorträge werden um praktische Aufgaben ergänzt, das Erklären und Diskutieren von Entwürfen spielt eine wichtige Rolle. Hier sind die Präsentationen und ergänzenden Links gesammelt.

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12.10.2019, IllustrationLetteringSketchbook, No comments

Hej there. Buh.

Ich habe den Tag mit dem Anleiten eines Illustrations- und Handlettering-Workshops verbracht. Draußen wars grau, drinnen gemütlich, und mir ist in den letzten Tagen schon gedämmert, dass ich sehr, sehr wenig gezeichnet habe in den letzten Monaten. Die schöne Erkenntnis von heute ist: das ändert nicht viel. Mir fehlt ein bisschen das Vokabular, mich ohne Nachdenken aus dem Handgelenk zu zeichnen, so wie ich jetzt bin. Eine langhaarige goddamn Queen. Hey there, kurzhaarige Mistress, du brauchst ein Update.

Schwarzweiß und Tusche ist ungebrochen meins.

Mein nächster Workshop ist übrigens ein Abendkurs zu Hand Lettering am 13. November von 18–21 Uhr im Packhaus, Wien.

7.8.2019, IllustrationSketchbook, No comments

RESET: Artwork für Bernhard Eder

Ich mag wirklich, was wir hier für Bernhards siebtes Album «RESET» zusammengebracht haben. Es hört sich sehr, sehr gut (Favorit: #3 – No Man’s Land), ich war für die Gestaltung verantwortlich, die Fotos kamen von Nadine Schachinger und released hat es Walter Gröbchen auf seinem Label monkey. Danke euch!

Und: Es kann nicht anders heißen, als es heißt.

7.7.2019, Sketchbook, No comments

Über Wahrnehmung: Wenn alles still wird

Wisdom from/Flashback to 2006. Langfassung der Diplomarbeit inkl. Quellenangaben: Die Stille im akustischen und optischen Ausdruck. (Und sorry: damals hab ich beim Schreiben noch nicht gegendert. Mache ich inzwischen anders).

Hören und sehen

Um zu begreifen, was Stille in der akustischen und optischen Wahrnehmung sein kann, muss man zuallererst fragen: Was ist also das Hören? Was das Sehen? Wodurch unterscheiden sich diese zwei Sinne?

Das Hören ist nichts, das man von außen analysieren kann, nichts, das wir losgelöst von uns selbst betrachten können. Es ist Teil unseres Seins, vielmehr noch: Es ist Ausdruck unseres Seins. „Ich höre, also bin ich“, sagt Berendt in einem Text über das Hören.

Hören und Sehen bewegen sich auf einer sehr unterschiedlichen Grundlage. Das Hören ist in der Zeit. Das Hören ist allgegenwärtig. Das Ohr bevorzugt keinen besonderen Gesichtspunkt. Wir werden von Schall umgeben, er dringt von allen Seiten auf uns ein. McLuhan spricht vom Schall als ein nahtloses Gewebe, das uns umhüllt. Im Gegensatz zum Sehen können wir uns nicht davor verschließen, wir können die Ohren nicht schließen, wie wir es mit den Augen können. Während wir uns bewusst entscheiden können, etwas sehen zu wollen oder nicht, ist uns das beim Hören unmöglich. Weiters stellt McLuhan Folgendes fest: „Während der Sehraum ein organisiertes Kontinuum gleichförmiger, zusammenhängender Art ist, stellt die Ohrenwelt eine Welt gleichzeitiger Beziehungen dar.“
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